Nebeneinkünfte und die 730-Euro-Grenze
Honorare, Werkverträge, Vermietung oder Verkäufe mit Gewinnabsicht: Übersteigen die Einkünfte daraus 730 Euro im Jahr, bei Selbstständigen der Gewinn nach Abzug des Grundfreibetrags, wird aus der freiwilligen Veranlagung eine Pflicht. Umsatzsteuer und Sozialversicherung ziehen eigene, viel höhere Grenzen, und jede misst etwas anderes. Belegte Betriebsausgaben und die Einschleifregelung halten die Steuer knapp über der Grenze niedrig.

Inhalt8 Abschnitte
Was als Nebeneinkunft zählt
Entscheidend sind Gewinnabsicht und fehlender Lohnsteuerabzug.
Gemeint sind Einkünfte, von denen keine Lohnsteuer einbehalten wurde: Honorare aus freien Dienstverträgen oder Werkverträgen, selbstständige Beratungs- und Vortragstätigkeit, ein freies Gewerbe, Vermietung oder wiederkehrende Online-Verkäufe mit Gewinnabsicht.
Nicht dazu zählt ein zweites Dienstverhältnis, auch kein geringfügiges: Das sind lohnsteuerpflichtige Einkünfte mit eigenem Lohnzettel. Wer zwei Dienstverhältnisse parallel hat, kann trotzdem in die Pflichtveranlagung fallen, aber über einen anderen Tatbestand (§ 41 Abs. 1 Z 2 EStG), weil jeder Arbeitgeber getrennt abrechnet.
Ebenfalls nicht dazu zählt der gelegentliche Verkauf privater Gegenstände ohne Gewinnabsicht, etwa des eigenen Fahrrads über eine Online-Plattform. Die Abgrenzung entscheidet sich an Gewinnabsicht und Wiederholung: Ein einmal verkauftes Fahrrad ist kein Betrieb, ein monatlich betriebener Kleinhandel schon.
Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich)
Rückforderung zu viel bezahlter Lohnsteuer beim Finanzamt Österreich.
- Kann bis zu 5 Jahre rückwirkend eingereicht werden
- Vollständig digital über FinanzOnline / ID Austria durchführbar
- Antragslose Veranlagung greift ab der zweiten Jahreshälfte für einfache Fälle automatisch
- Wie viel zurückkommt, hängt von Einkommen, Absetzbeträgen und Ausgaben ab
Die drei Grenzen im Vergleich
Steuer, Umsatzsteuer und Sozialversicherung rechnen jeweils anders. Wer nur die 730 Euro kennt, übersieht die beiden teureren Grenzen.
Die drei Grenzen gelten nebeneinander und hängen nicht zusammen: Finanzamt (Einkommensteuer und Umsatzsteuer) und SVS (Sozialversicherung) prüfen jeweils für sich.
Entscheidend ist auch die Bezugsgröße: Für die Einkommensteuer zählt der Gewinn, für die Umsatzsteuer der Bruttoumsatz aller Tätigkeiten, für die SVS die Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit.
| Grenze | Betrag | Bezugsgröße | Folge bei Überschreitung |
|---|---|---|---|
| Veranlagungsgrenze (Einkommensteuer) | 730 € | Gewinn (Einnahmen minus Betriebsausgaben) | Pflicht zur Einkommensteuererklärung E1 mit Beilage E1a |
| Kleinunternehmergrenze (Umsatzsteuer) | 55.000 € | Umsatz brutto, alle Tätigkeiten zusammen | Umsatzsteuerpflicht, Vorsteuerabzug möglich |
| Versicherungsgrenze (SVS) | 6.613,20 € | Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit | Pflichtversicherung nach GSVG, Beiträge rückwirkend |
Die 730-Euro-Grenze und die Einschleifregelung
Wie die Einschleifregelung (§ 39 Abs. 5 EStG) Nebeneinkünfte zwischen 730 und 1.460 Euro entlastet.
Nebeneinkünfte von höchstens 730 € im Kalenderjahr bleiben steuerfrei und lösen keine Erklärungspflicht aus. Gerechnet wird der Gewinn: Einnahmen minus Betriebsausgaben wie Material, Fachliteratur, anteilige Geräte oder Fahrtkosten. Bei selbstständigen und gewerblichen Einkünften zieht das Finanzamt davon automatisch den Grundfreibetrag ab, 15 % des Gewinns (§ 10 EStG). Die Grenze wird dadurch erst ab rund 859 Euro Gewinn überschritten. Bei Vermietung gibt es diesen Freibetrag nicht.
Einschleifregelung (§ 39 Abs. 5 EStG): Bei Einkünften zwischen 730 und 1.460 Euro wird nicht der ganze Betrag besteuert, sondern nur der doppelte Betrag über 730 Euro. Bei 1.000 Euro Einkünften aus Vermietung sind das (1.000 minus 730) mal 2, also 540 Euro, die zum Gehalt hinzugerechnet werden. Bei 1.000 Euro Gewinn aus selbstständiger Tätigkeit bleiben nach dem Grundfreibetrag 850 Euro Einkünfte, hinzugerechnet werden 240 Euro. Ab 1.460 Euro Einkünften wird der volle Betrag besteuert.
Über der Grenze ersetzt die Einkommensteuererklärung E1 samt Beilage E1a für die betriebliche Tätigkeit das Formular L1. Abzugeben ist sie bis 30. April des Folgejahres, über FinanzOnline bis 30. Juni.
Rechenbeispiel: 3.000 Euro Honorare nebenbei
Eine Angestellte in Vollzeit schreibt nebenbei Texte für 3.000 Euro im Jahr, hat 800 Euro nachgewiesene Ausgaben und liegt mit ihrem Einkommen in der 40-%-Stufe.
Schritt 1, Gewinn ermitteln: 3.000 Euro Einnahmen minus 800 Euro Betriebsausgaben ergeben 2.200 Euro Gewinn.
Schritt 2, Einkommensteuer: Vom Gewinn geht automatisch der Grundfreibetrag von 15 % ab (§ 10 EStG), das sind 330 Euro. Die verbleibenden 1.870 Euro Einkünfte liegen über 730 € und über 1.460 Euro, die Einschleifregelung greift nicht mehr. Es besteht Pflicht zur Einkommensteuererklärung E1 mit Beilage E1a. Die Einkünfte werden zum Lohn addiert und mit dem Grenzsteuersatz besteuert. In der 40-%-Stufe (Einkommen über 36.458 €) sind das rund 748 Euro Steuer, in der 30-%-Stufe wären es rund 561 Euro.
Schritt 3, Umsatzsteuer: 3.000 Euro Umsatz liegen weit unter 55.000 €. Die Kleinunternehmerregelung greift: Rechnungen ohne Umsatzsteuer, dafür kein Vorsteuerabzug.
Schritt 4, Sozialversicherung: Selbst der volle Gewinn von 2.200 Euro liegt unter 6.613,20 €. Es entsteht keine Pflichtversicherung nach GSVG.
Ergebnis: eine Erklärungspflicht, zwei Grenzen unterschritten. Die rund 748 Euro werden erst mit dem Bescheid im Folgejahr fällig, zurücklegen lohnt sich trotzdem schon jetzt.
| Berechnungsschritt | Betrag | Beurteilung |
|---|---|---|
| Einnahmen aus Nebentätigkeit | 3.000 € | Honorare ohne Lohnsteuerabzug |
| Betriebsausgaben | minus 800 € | z. B. Software, Fachliteratur, Kilometergeld |
| Gewinn | 2.200 € | Einnahmen minus Betriebsausgaben |
| Grundfreibetrag (15 %) | minus 330 € | § 10 EStG, automatisch |
| Einkünfte | 1.870 € | über der 730-€-Grenze |
| Einkommensteuer (40 %) | 748 € | Erklärung E1 mit Beilage E1a |
| Umsatzsteuer | 0 € | Kleinunternehmerregelung |
| SVS-Beiträge | 0 € | unter der Versicherungsgrenze |
| Verbleibt nach Steuer | 1.452 € |
Betriebsausgaben: So sinkt der Gewinn
Jeder belegte Euro mindert den Gewinn und kann die Erklärungspflicht ganz vermeiden.
Die 730-Euro-Grenze bezieht sich nur auf den Gewinn. Ein Beispiel: Ein Grafiker nimmt nebenbei 1.500 Euro an Honoraren ein und weist 850 Euro Betriebsausgaben nach. Sein Gewinn beträgt 650 Euro, er bleibt unter der Grenze und muss keine Einkommensteuererklärung abgeben.
Wer keine einzelnen Belege sammeln möchte, kann die Pauschalierung für Kleinunternehmer (§ 17 Abs. 3a EStG) nutzen: Pauschal werden 45 % des Umsatzes als Betriebsausgaben anerkannt, bei Dienstleistungsbetrieben 20 %. Bezahlte Pflichtversicherungsbeiträge sind zusätzlich absetzbar.
Belege sind sieben Jahre aufzubewahren (§ 132 BAO), elektronische Kopien genügen, wenn sie vollständig und lesbar sind. Mehr dazu in der Checkliste zum Absetzen.
Umsatzsteuer und SVS: die zwei weiteren Grenzen
Rechnungen ohne Umsatzsteuer und wann die Sozialversicherung zuständig wird.
Kleinunternehmerregelung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG): Bis zu einem Bruttoumsatz von 55.000 € im Kalenderjahr sind die Umsätze von der Umsatzsteuer befreit. Rechnungen gehen ohne Umsatzsteuer hinaus, dafür entfällt der Vorsteuerabzug.
Wird die Grenze um höchstens 10 % überschritten, also bis 60.500 €, dürfen bis zum Jahresende weiter Rechnungen ohne Umsatzsteuer ausgestellt werden. Darüber tritt die Steuerpflicht sofort ein. Maßgeblich sind die Umsätze aus allen betrieblichen Tätigkeiten zusammen.
Sozialversicherung bei Neuen Selbstständigen: Tätigkeiten ohne Gewerbeschein, etwa als Vortragende, Autorin oder Berater, sind erst ab Einkünften von 6.613,20 € im Jahr nach GSVG pflichtversichert. Darunter fallen keine SVS-Beiträge an.
Mit Gewerbeschein beginnt die Pflichtversicherung bei der SVS mit der Gewerbeanmeldung, unabhängig vom Gewinn. Auf Antrag ist eine Ausnahme von Kranken- und Pensionsversicherung möglich, wenn die Einkünfte unter 6.613,20 € und der Umsatz unter 55.000 € bleiben und die weiteren Voraussetzungen der SVS erfüllt sind.
Die Beiträge werden vorläufig vorgeschrieben und nach Vorliegen des Einkommensteuerbescheids endgültig abgerechnet. Daraus entstehen Nachzahlungen, die zwei bis drei Jahre nach der Tätigkeit kommen können. Wer die Versicherungsgrenze überschreitet, sollte dafür Rücklagen bilden.
Sonderfall Vermietung
Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind keine betrieblichen Einkünfte. Für die Einkommensteuer zählen sie trotzdem zu den Nebeneinkünften und lösen über 730 € die Erklärungspflicht aus, über die Beilage E1b statt E1a.
Sozialversicherungspflicht entsteht bei reiner Vermietung in der Regel nicht, weil keine selbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt. Bei Kurzzeitvermietung mit Zusatzleistungen (Reinigung, Frühstück, häufiger Gästewechsel) kann das anders zu beurteilen sein.
Absetzbar sind unter anderem Abschreibung des Gebäudes, Betriebskosten, Zinsen, Reparaturen und Verwaltungskosten.
Arbeitsrecht und Formular: vom L1 zum E1
Wann der Arbeitgeber zustimmen muss und welches Formular an die Stelle des L1 tritt.
Konkurrenzverbot (§ 7 AngG): Angestellte dürfen ohne Einwilligung des Arbeitgebers weder ein selbstständiges kaufmännisches Unternehmen betreiben noch im Geschäftszweig des Arbeitgebers Geschäfte machen. Eine Tätigkeit in einer fremden Branche ist grundsätzlich zulässig, solange die Arbeitsleistung im Hauptberuf nicht leidet. Was der Dienstvertrag zu Nebenbeschäftigungen sagt, gilt zusätzlich.
Formular: Wer bisher nur die Arbeitnehmerveranlagung mit dem Formular L1 gemacht hat, gibt über der Grenze die Einkommensteuererklärung E1 ab, mit Beilage E1a für betriebliche Einkünfte oder E1b für Vermietung. Die Daten aus dem Lohnzettel liegen dem Finanzamt bereits vor.
Häufige Fragen
Zählt für die 730-Euro-Grenze der Umsatz oder der Gewinn?
Der Gewinn. Von den Einnahmen werden die Betriebsausgaben abgezogen, etwa Material, Software, Fachliteratur, anteilige Geräte und Fahrtkosten. Wer 1.500 Euro einnimmt und 850 Euro Ausgaben nachweist, bleibt mit 650 Euro Gewinn unter der Grenze und muss keine Einkommensteuererklärung abgeben. Bei selbstständiger oder gewerblicher Tätigkeit mindert zusätzlich der Grundfreibetrag von 15 % des Gewinns die Einkünfte (§ 10 EStG).
Was besagt die Einschleifregelung zwischen 730 und 1.460 Euro?
Nach § 39 Abs. 5 EStG wird bei Nebeneinkünften zwischen 730 und 1.460 Euro nur der doppelte Betrag über 730 Euro besteuert: (Einkünfte minus 730) mal 2. Bei 1.000 Euro Nebeneinkünften sind das 540 Euro. Ab 1.460 Euro wird der ganze Betrag versteuert. Bei selbstständiger oder gewerblicher Tätigkeit zählt der Gewinn nach Abzug des Grundfreibetrags von 15 % (§ 10 EStG).
Wie funktioniert die Kleinunternehmerpauschalierung?
Nach § 17 Abs. 3a EStG dürfen Kleinunternehmer pauschal 45 % ihrer Einnahmen als Betriebsausgaben abziehen (bei Dienstleistungen 20 %), ohne Belege zu sammeln. Beiträge an die SVS kommen zusätzlich dazu. Das lohnt sich, wenn die tatsächlichen Ausgaben niedrig sind.
Braucht die Nebentätigkeit einen Gewerbeschein?
Das hängt von der Tätigkeit ab, nicht vom Betrag. Freiberufliche Tätigkeiten wie Vortragen, Schreiben oder wissenschaftliche Arbeit sind gewerbefrei. Handel, Handwerk und die meisten Dienstleistungen brauchen eine Gewerbeberechtigung, dann beginnt die SVS-Pflichtversicherung schon mit der Anmeldung, nicht erst über der Versicherungsgrenze.
Darf der Arbeitgeber eine Nebentätigkeit verbieten?
In seinem Geschäftszweig ja: Nach § 7 AngG brauchen Angestellte für ein eigenes kaufmännisches Unternehmen oder Geschäfte in der Branche des Arbeitgebers dessen Zustimmung. Branchenfremde Nebentätigkeiten sind grundsätzlich erlaubt, solange die Arbeit im Hauptjob nicht leidet und der Dienstvertrag nichts anderes vorsieht.
Wann ist eine Meldung bei der SVS nötig?
Neue Selbstständige ohne Gewerbeschein melden sich innerhalb eines Monats, sobald ihre Einkünfte im Jahr 6.613,20 € übersteigen. Mit Gewerbeschein beginnt die Versicherungspflicht mit der Anmeldung. Eine Ausnahme lässt sich dann beantragen, wenn Umsatz unter 55.000 € und Einkünfte unter 6.613,20 € bleiben und die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.
Was passiert, wenn die Erklärung ausbleibt?
Liegt das Jahreseinkommen über 14.769 €, besteht die Erklärungspflicht unabhängig davon, ob das Finanzamt nachfragt (§ 42 Abs. 1 Z 3 EStG); darunter ist die Erklärung erst nach Aufforderung abzugeben. Von manchen Honoraren erfährt es ohnehin über Mitteilungen der Auftraggeber (§ 109a EStG). Ohne Erklärung kann das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen schätzen und einen Verspätungszuschlag von bis zu 10 % der Steuer festsetzen. Eine strafbefreiende Selbstanzeige ist möglich, solange die Tat nicht entdeckt und keine Verfolgungshandlung gesetzt ist. Wird sie erst bei Beginn einer Prüfung erstattet, befreit sie nur noch, wenn zusätzlich eine Abgabenerhöhung entrichtet wird (§ 29 FinStrG).
Wann wird die Steuernachzahlung fällig?
Einen Monat nach Zustellung des Einkommensteuerbescheids, also meist im Jahr nach der Tätigkeit. Bei regelmäßigen Nebeneinkünften setzt das Finanzamt ab dem Folgejahr meist Vorauszahlungen fest, fällig am 15. Februar, Mai, August und November. Wer regelmäßig dazuverdient, sollte rund ein Drittel des Gewinns für Steuer und Sozialversicherung zurücklegen.
Wie lange sind Belege aufzubewahren?
Sieben Jahre ab Ende des Kalenderjahres, in dem sie angefallen sind (§ 132 BAO). Das gilt für Einnahmen- und Ausgabenbelege. Bei laufenden Verfahren oder offenen Beschwerden verlängert sich die Frist.
Allgemeine Information ohne Gewähr, keine individuelle Steuerberatung. Maßgeblich sind die geltenden Gesetze und der Bescheid des Finanzamts. Beträge und Grenzen ändern sich mit jedem Steuerjahr.
Quellen und Rechtsgrundlagen
Die Zahlen auf dieser Seite stammen aus den folgenden amtlichen Quellen. Im Zweifel gilt die Quelle, denn Beträge und Regeln ändern sich jährlich.
- FinanzOnline / BMF: § 41 EStG (Rechtsgrundlage für Arbeitnehmerveranlagung (Lohnsteuerausgleich))
- RIS: Einkommensteuergesetz 1988 (EStG), geltende Fassung
- WKO: Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)
- SVS: Kleinunternehmer, Versicherungsgrenzen und Ausnahme von der Pflichtversicherung
- RIS: Umsatzsteuergesetz 1994 (UStG), geltende Fassung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG, Kleinunternehmerbefreiung)
- WKO: Kleinunternehmerpauschalierung (§ 17 Abs. 3a EStG: Kleinunternehmerpauschalierung (45 % Betriebsausgabenabzug, bei Dienstleistungen 20 %))
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