Beim Bezahlen im Ausland bietet das Terminal oft an, in Euro statt in Landeswährung abzurechnen. Das nennt sich Dynamic Currency Conversion – und es klingt hilfreich.
Warum es teuer ist: Der verwendete Wechselkurs wird vom Händler oder vom Terminalbetreiber festgelegt und enthält einen Aufschlag. Der liegt in der Praxis regelmäßig über dem Fremdwährungsentgelt der eigenen Karte.
Die Regel ist einfach: Wähle immer die Landeswährung. Dann rechnet dein Kartenanbieter zum Referenzkurs um, und es fällt höchstens das Fremdwährungsentgelt an.
Dasselbe gilt am Geldautomaten. Auch dort erscheint die Frage – und auch dort ist die Antwort die Landeswährung.
Die Wahlmöglichkeit muss angeboten werden. Wurde ohne Nachfrage in Euro abgerechnet, lohnt eine Reklamation beim Kartenanbieter.
Woran du es erkennst: Auf dem Display erscheinen zwei Beträge – einer in Landeswährung, einer in Euro – oft mit einem Hinweis wie „garantierter Wechselkurs“. Genau dieser vermeintlich garantierte Kurs ist der teure.
Auch bei Onlinezahlungen kommt DCC vor, etwa bei Buchungsplattformen. Dort steht die Wahl meist im Bezahlvorgang.
Kennzahlen 2026
- 0 € Jahresgebühr möglichKennzahlBegriff · RIS
- rund 1,5–1,65 % bei HausbankenTypisches FremdwährungsentgeltBegriff · Arbeiterkammer, Bankenrechner
- rund 24,7 %Effektivzins bei Revolving-KartenBegriff · Anbieterangaben, Stand 2026-07
Rechtsgrundlage
Auch bekannt als
Dynamic Currency Conversion, Währungsumrechnung an der Kasse