Die drei Säulen
Die Altersvorsorge ruht auf drei Säulen: der gesetzlichen Pension (umlagefinanziert), der betrieblichen Vorsorge (Firmenpension, „Abfertigung neu“) und der privaten Vorsorge. Die erste Säule ist nach wie vor die wichtigste – das langfristige Pensionsniveau sinkt jedoch, weshalb die anderen beiden an Bedeutung gewinnen.
Das Pensionskonto
Seit 2014 werden alle Beitragszeiten auf dem persönlichen Pensionskonto gesammelt. Jährlich werden 1,78 % der Beitragsgrundlage gutgeschrieben. Ein Blick ins Pensionskonto (über die Pensionsversicherung bzw. FinanzOnline) zeigt dir deinen voraussichtlichen Anspruch – die Basis jeder Vorsorgeplanung.
Freiwillig aufstocken
Über die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Schul- und Studienzeiten kannst du zusätzliche Beitragszeiten erwerben. Diese Beiträge sind in unbegrenzter Höhe als Sonderausgabe absetzbar.
Betriebliche Vorsorge & Abfertigung neu
Seit 2003 zahlt der Arbeitgeber 1,53 % des Bruttolohns in eine betriebliche Vorsorgekasse („Abfertigung neu“). Manche Unternehmen bieten zusätzlich eine Pensionskasse oder eine betriebliche Kollektivversicherung – ein wertvoller, oft unterschätzter Gehaltsbestandteil.
Private Vorsorge
Für die dritte Säule gibt es u. a. die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (staatliche Prämie, Kapitalgarantie), die (fondsgebundene) Lebensversicherung oder breit gestreute ETF-Sparpläne. Wichtig ist der Vergleich von Kosten und Flexibilität: ETF-Sparpläne sind meist kostengünstiger, bieten aber keine Garantie.
Die Pensionslücke schließen
Die Differenz zwischen letztem Aktiveinkommen und Pension ist die Pensionslücke. Je früher du regelmäßig vorsorgst, desto stärker wirkt der Zinseszins – schon kleine Monatsbeträge summieren sich über Jahrzehnte zu beträchtlichen Summen.
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