So funktioniert das Gehaltsschema
Statt frei verhandelter Gehälter gibt es Besoldungs- bzw. Entlohnungsschemata mit Verwendungsgruppen und Gehaltsstufen. Mit dem Dienstalter rückt man in höhere Stufen vor („Vorrückung“), in der Regel alle zwei Jahre.
Bund, Länder, Gemeinden
Der Bund hat eigene Schemata (z. B. allgemeiner Verwaltungsdienst, Lehrkräfte, Exekutive), Länder und Gemeinden jeweils eigene. Die Gehaltstabellen werden jährlich per Gehaltsabschluss angepasst (für 2025/2026 nach dem Abschluss mit der Gewerkschaft öffentlicher Dienst).
Altes und neues Dienstrecht (Lehrkräfte)
Bei Pädagoginnen und Pädagogen gibt es ein altes und ein neues Dienstrecht (Pädagogischer Dienst) mit unterschiedlichen Gehaltskurven: Das neue startet höher, steigt über die Jahre aber flacher an.
Zulagen und Nebengebühren
Zum Grundgehalt kommen oft Zulagen – etwa Funktions-, Erschwernis-, Gefahren-, Schicht- oder Journaldienstzulagen. Sie können einen erheblichen Teil des Gesamteinkommens ausmachen.
Wo finde ich die genauen Tabellen?
Die aktuellen Gehaltstabellen veröffentlicht das Bundeskanzleramt (oeffentlicherdienst.gv.at) sowie die jeweiligen Länder. Dort findest du die exakten Beträge je Verwendungsgruppe und Gehaltsstufe.
| Verwendungsgruppe (Beispiel) | Einstieg (ca.) | nach 10 Jahren (ca.) |
|---|---|---|
| Maturaniveau (z. B. v3/B) | ca. 2.500 € | ca. 3.100 € |
| Gehobener Dienst (v2/B) | ca. 2.900 € | ca. 3.700 € |
| Akademisch (v1/A) | ca. 3.400 € | ca. 4.600 € |
Allgemeine Information ohne Gewähr, keine Rechts- oder Gehaltsberatung. Die genannten Beträge sind grobe Richtwerte; maßgeblich sind die offiziellen Gehaltstabellen.